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Wie viel Miete können Sie sich in der Schweiz leisten?
Schweizer Vermieter wollen sehen, dass Sie zahlen können. Üblicher Massstab: Die Miete soll höchstens einen Drittel Ihres Nettoeinkommens ausmachen. Geben Sie Ihr Einkommen ein, um Ihre Obergrenze zu sehen, oder eine Miete, um das nötige Einkommen zu sehen. Alles läuft in Ihrem Browser.
Welche Miete können Sie sich leisten?
Höchstmiete nach der Drittelsregel
CHF 2’160/Monat
Inklusive Nebenkosten · Basis CHF 6’500 netto pro Monat
Woher die Drittelsregel kommt
Sie ist eine Faustregel, kein Gesetz. Die Zürcher Gerichte nennen sie bei der Beurteilung, ob ein Ersatzmieter zahlungsfähig ist: Bei Wohnungen soll der Mietzins nicht mehr als einen Drittel des Nettoeinkommens ausmachen. Eine Studie für das Bundesamt für Wohnungswesen beschreibt dieselbe «Drittels-Regel» als gängigen Massstab für tragbares Wohnen.
Dieselbe Studie hält fest: Bei sehr tiefem Einkommen kann schon weniger als ein Drittel einschneidend sein, bei hohem Einkommen auch mehr unproblematisch. Nutzen Sie das Ergebnis als Orientierung, welche Wohnungen realistisch sind — nicht als Urteil.
Verwaltungen prüfen dasselbe mit Unterlagen: die letzten drei Lohnabrechnungen oder einen Arbeitsvertrag und den Betreibungsauszug. Ist Ihr Einkommen neu, unregelmässig oder unter der Linie, helfen eine Solidarhaftung oder eine Mietkautionsversicherung — und ein vollständiges Dossier zählt dann umso mehr.
Gerichte des Kantons Zürich — Vorzeitige Rückgabe der Mietsache · BWO — Preisgünstiger Wohnraum (2012), Kap. 2.2
Häufige Fragen
Wie viel Prozent des Einkommens sollte die Miete in der Schweiz ausmachen?
Die übliche Faustregel ist höchstens ein Drittel des Nettoeinkommens. Die Zürcher Gerichte wenden sie auf das Nettoeinkommen an, wenn sie die Zahlungsfähigkeit beurteilen; gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht, und Verwaltungen setzen eigene Schwellen.
Brutto- oder Nettoeinkommen?
Netto: der nach Sozialabzügen ausbezahlte Betrag laut Lohnabrechnung. Mit dem Bruttoeinkommen käme eine höhere Miete durch den Test, daher ist der Nettowert die sicherere Basis.
Zählt der 13. Monatslohn?
Ja, wenn er vertraglich vereinbart ist. Aufs Jahr verteilt erhöht er das Monatseinkommen um einen Zwölftel; der Rechner berücksichtigt das, wenn Sie das Kästchen ankreuzen.
Können zwei Einkommen zusammengezählt werden?
Unterschreiben zwei Personen den Vertrag und haften sie solidarisch für die Miete, ist es sinnvoll, beide Einkommen zu zählen — fragen Sie die Verwaltung, wie sie es beurteilt. Tragen Sie das zweite Nettoeinkommen im Rechner ein.